Als Massefiguren werden Miniaturfiguren bezeichnet, die aus luftgetrockneter Masse bestehen. Sie zeigen detailreiche Darstellungen von Soldaten, Tieren, Zivilfiguren oder Fantasiegestalten und verbinden künstlerische Handarbeit mit geschichtlicher Dokumentation.
Massefiguren bestehen meist aus einer Mischung aus Kreide, Papierfasern, Leim und Ton. Produziert wurden sie in großen Stückzahlen zwischen 1880 und den 1960er Jahren. Besonders bekannt sind die Figuren von O. & M. Hausser / Elastolin, die zum Synonym für handbemalte Spiel- und Sammelfiguren wurden.
Die Figuren wurden in verschiedenen Themenbereichen hergestellt: Soldaten, Indianer, Tiere, Ritter, Berufe oder religiöse Szenen. Durch ihre farbenfrohe Bemalung und individuellen Posen erzählen sie kleine Geschichten und sind heute begehrte Sammlerobjekte.
Die ersten Massefiguren wurden um 1880 in Wien von Emil Pfeiffer gefertigt. In Deutschland begann ab 1900 die Serienproduktion. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Fertigung stark zurück und wurde später eingestellt – heute sind Massefiguren wertvolle Sammlerstücke.
Action-Figuren sind moderne Nachfolger der klassischen Massefiguren. Sie bestehen aus Kunststoff, sind beweglich und zeigen bekannte Film-, Comic- oder Militärcharaktere. Manche dienen als Spielzeug, andere sind präzise gefertigte Sammlerstücke.
Die Action-Figur wurde in den 1960er Jahren populär, als G.I. Joe in den USA erschien – der männliche Gegenpart zur Barbie. Später folgten Serien wie Star Wars, G.I. Joe und Big Jim, die weltweit Kultstatus erreichten.
Moderne Action-Figuren werden als Merchandise zu Filmen, Spielen und Marken produziert. Detaillierte Gelenke, Zubehör und realistische Bemalung machen sie zu kleinen Kunstwerken, weit mehr als nur Spielzeug.
© Moni’s Modellbau | Texte frei überarbeitet aus historischen Quellen und eigener Beschreibung
Composition figures are miniature models made of air-dried mass. They include soldiers, animals, civilians, and fantasy figures, combining artisan craftsmanship with historical storytelling.
Composition figures were made from chalk, paper fibers, glue, and clay. Produced between 1880 and the 1960s, they became widely known through O. & M. Hausser / Elastolin, famous for their hand-painted toy soldiers.
They covered many themes: soldiers, Native Americans, animals, knights, workers, and religious scenes. Their vibrant paint and expressive poses make them valuable collectibles today.
The first composition figures were made around 1880 in Vienna by Emil Pfeiffer. Production grew in Germany from 1900 onward. After World War II, production declined and later stopped entirely. Today they are treasured collector’s items.
Action figures are the modern successors of composition models. Made of plastic, articulated, and often depicting movie, comic, or military characters, they range from toys to high-quality collectibles.
Action figures became popular in the 1960s when G.I. Joe appeared as the male counterpart to Barbie. Later, series like Star Wars, G.I. Joe, and Big Jim built a global collecting culture.
Modern figures offer detailed joints, accessories, and realistic painting—turning them into small artworks far beyond children’s toys.
© Moni’s Modelbuilding | Text adapted from historical sources and original descriptions